GESUNDE ZÄHNE
Zweimal im Leben wachsen jedem Menschen Zähne: die Milchzähne und die bleibenden
Zähne.
Die ersten Zähne bekommen Menschen meist zwischen 6 und 8 Monaten.
Zwischen 3 und 6 Jahren entwickeln sich unter dem Milchgebiss
bereits die neuen bleibenden Zähne.
Nach und nach fallen die Milchzähne, die bis dahin eine wichtige Platzhalterfunktion
eingenommen haben, aus. Mit 12 Jahren ist der Zahnwechsel
meist abgeschlossen.
- Milchgebiss: 20 Zähne (8 Schneidezähne, 4 Eckzähne,
8 Backenzähne); keine kleinen Backenzähne
- Bleibendes Gebiss: 32 Zähne – inkl. Weisheitszähne;
(8 Schneidezähne, 4 Eckzähne, 8 kleine Backenzähne, 12
große Backenzähne)
Die 32 Zähne des menschlichen Gebisses lassen sich folgenden vier (Grund–)
Zahnformen zurechnen:
- Schneidezähne: mit Scherenfunktion
- Eckzähne: die stärksten Zähne, verkümmerte Reißzähne
- Prämolaren (kleinen Backenzähne): zum Halten und Zerkleinern der Nahrung
- Molaren (großen Backenzähne): große Kauflächen zum Zermahlen des Speisebreis
Dabei hilft jeder Zahn mit, das so genannte Kausystem funktionstüchtig zu
halten.
Jeder einzelne Zahn wird stark beansprucht, denn im Laufe unseres Lebens zerkleinern
wir Lebensmittel in riesigen Mengen, und unsere Zähne müssen pro Tag einige tausendmal Kräften
zwischen 15 und 70 kg standhalten.
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